Am 24.2.2008 hatte ich da mal so eine Idee… Ich hatte damals allerdings noch keinen blassen
Schimmer, dass ich fünf Jahre später einmal hier sitzen würde und nen Piccolo trinke, um auf unser „kultur-base.de“ Jubiläum zu trinken. Man muss die Feste halt feiern, wie sie fallen und streng genommen bin ich ein paar Tage zu spät dran. Ich könnte natürlich jetzt auch einfach jeden Abend so eine kleine Flasche köpfen, aber… nee, besser nicht
Wir haben diesen Blog auch deshalb wieder zum Leben erweckt, um hier in diesem Jahr mal die ein oder andere Anekdote zu erzählen. In fünf Jahren haben wir natürlich so einiges erlebt und ich hoffe, dass Daniel mindestens genauso viele Geschichten einfallen wie mir. Wenn ich mich da so an sein erstes Interview mit Ilja Richter erinnere… Oh oh… Da könnte durchaus etwas zustande kommen, was nicht sehr freundlich sein wird. Also, schreibtechnisch von Daniels Seite. Damals war der gute Herr Richter nämlich nicht sehr freundlich, heute können wir nur darüber lachen.
Ich selbst habe natürlich auch ein paar „Klopper“ erlebt, die ich erst einmal sammeln muss. Es gibt immer mal wieder Dinge, über die man sich so richtig aufregt und andere, über die man sich einfach nur freut.
Somit freue ich mich noch immer über die Mengen an Post, die uns erreicht. Es ist echt unglaublich, was so manches Mal in unser Postfach flattert. Damit meine ich gar nicht die Emails, sondern die richtige Tagespost. Inzwischen hat man sich an so Einiges gewöhnt, z.B. an die zahlreichen CDs von „Künstlern“, die sich selbst promoten. Erst denkt man noch „Ach, das sieht ja nett aus und klingt bestimmt auch gut.“ Dann legt man die CD in den Player und denkt „Ach, nee doch nicht.“
Ich will mich jetzt gar nicht groß darüber beschweren, dass wir unaufgefordert CDs, Bücher etc. geschickt kriegen. Es macht mich nur jedes Mal für einen Moment sprachlos, dass es scheinbar zu viele Leute gibt, die an gnadenloser Selbstüberschätzung leiden oder aber die falschen Berater haben. Im schlimmsten Fall sogar beides. Doch zum Glück sind diese Fälle relativ selten. Das Meiste, das uns geschickt wird, empfehlen wir dann auch gerne an unsere Leser weiter.
Ehrlich!
Wenn man so ein Online-Magazin gründet, wie ich das nun vor fünf Jahren getan habe, dann denken viele Leute, dass das ja furchtbar einfach ist. Die Wenigsten ahnen jedoch, welch eine Arbeit dahinter steckt und auch darum soll es hier in den nächsten Wochen und Monaten gehen. Wie man zum Beispiel mit rund 150 Emails am Tag umgeht, Themen auswählt und vorbereitet, Interviewtermine plant, Reisen koordiniert und und und… Ich freue mich darauf, euch davon zu berichten. Und noch viel mehr freue ich mich darauf, euch an dieser Stelle demnächst die Menschen vorzustellen, mit denen ich schon sooooo lange zusammenarbeite, und ohne die ich an mancher Stelle echt aufgeschmissen wäre. Coming soon…!
Prost, ihr da draußen, die ihr uns immer so fleißig lest! Ihr seid einer von 500.000 Lesern im Monat und darauf sind wir verdammt stolz!
Carina