Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte gestern Abend die Bestsellerverfilmung TSCHICK Weltpremiere in Berlin. Regisseur Fatih Akin fuhr seine Hauptdarsteller Anand Batbileg (Tschick), Tristan Göbel (Maik) und Mercedes Müller (Isa) stilecht im knallblauen Lada auf den Roten Teppich. Im vollbesetzten Kino feierten die Premierengäste das Filmteam anschließend mit tosendem Applaus. Bei filmgetreuem Fingerfood – Risi Bisi und kalter Pizza – klang der Premierenabend bonfortionös aus.





Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben!

„Ich habe den Roman entdeckt und war sofort Feuer und Flamme“, so Fatih Akin („Soul Kitchen“, „Gegen die Wand“) über Wolfgang Herrndorfs Bestseller TSCHICK, der über 2 Millionen Leser begeistert und zahlreiche Preise gewonnen hat. Von vielen sehnsüchtig erwartet, kommt der „beste Sommer von allen“ nun endlich auf die große Leinwand: Voller Witz und Poesie inszeniert – mit Newcomer Anand Batbileg als Titelheld „Tschick“, Tristan Göbel („Westen“) als „Maik“ und Mercedes Müller als „Isa“. Entstanden ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers an Motiven in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. TSCHICK wurde produziert von LAGO FILM (Marco Mehlitz & Susa Kusche) in Koproduktion mit BR,    ARD DEGETO, RBB, NDR und STUDIOCANAL FILM und gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Filmförderungsanstalt und dem Deutschen Filmförderfonds.

TSCHICK basiert auf dem preisgekrönten, gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf, der im Rowohlt Berlin Verlag erschienen ist.

 

Quelle/Foto: pureonline.de