Ostern steht vor der Tür und bald kann man im Garten Eier suchen gehen, die der Osterhase versteckt hat. Molly Monster muss dieses Jahr aber gar keine Eier suchen, denn das einzige Ei, auf dass es ihr ankommt, ist bereits bei ihr zu Hause: das, in dem ihr Geschwisterchen heranwächst.




Ted Siegers MOLLY MONSTER – Der Film erzählt die Geschichte von Molly, einem fröhlichen, aufgeweckten Monstermädchen, das zusammen mit ihrem besten Freund Edison, einem Aufzieh-Spielzeug mit aufmüpfigem Eigenleben, und ihren Eltern im bunten, verrückten Monsterland lebt. Als sich ein neues Geschwisterchen ankündigt, bricht in der Familie freudiger Trubel aus: Das Ei, das Mutter Etna gelegt hat, soll nach alter Monstersitte Vater Popocatepetel ausbrüten. Der traditionelle Ort dafür ist die weit entfernte Eier-Insel, zu der sich die Eltern aufmachen müssen – die Zeit drängt. Molly soll mit ihren Onkel Alfredo und Santiago zuhause zurückbleiben, schließlich ist sie noch zu klein für solch eine lange Reise. Finden die Eltern – findet Molly nicht. Und als die Onkel gerade mal nicht aufpassen, begibt sich die mutige Monsterin auf eigene Faust zusammen mit Edison auf die lange und spannende Reise: Über bunte Hügel, an tiefen Tälern vorbei begegnet sie allerlei hilfreichen Mitmonstern und findet schließlich die Eier-Insel, ihre Eltern und ihren neuen Platz als große Schwester in der Monsterfamilie.

 Mit Ted Siegers MOLLY MONSTER – Der Film inszeniert das Regie-Trio Ted Sieger, Michael Ekblad und Matthias Bruhn in einer internationalen Koproduktion ein kunterbuntes, liebevoll gezeichnetes Monsterspektakel für die Kleinsten. Aus dem einstigen Kinderbuch wurden eine gefeierte Fernsehserie, die in Deutschland durch das Sandmännchen bekannt wurde, sowie ein Kurzfilm (2004). Das Kinodrehbuch von John Chambers erhielt 2013 den Deutschen Animationsdrehbuchpreis. Das Spielfilmdebüt des kleinen Monstermädchens Molly wurde zudem mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet und lief auf vielen national und internationalen Festivals so auch der Berlinale in der ‚Filmreihe Generation’ und beim Festival ‚Goldener Spatz’.

 
Quelle/Foto: EUROVIDEO Medien